

Die junge Geschichte des Kunst und Kulturkreises Egloffstein e.V.
Auf Drängen des Malers Wilfried Leifheit kam es 2004 erstmal wieder zu erfolgsversprechenden
Ansätzen. Frisch zugezogen aus Hamburg, sorgte dann Carola Keller
mit Tatkraft, Organisationstalent und frischem Schwung dafür, dass wieder Aus-
stellungen stattfinden konnten. Mit der Idee, der Schuljugend mit unserem Wasser-
Projekt die Bedeutung des Wassers für Kunst und Kultur näher zu bringen, setzte
sie für 2007 zweifelsfrei einen Höhepunkt. Leider hat "uns Hamburger Deern", um eine Anleihe
aus der Fußballterminologie zu verwenden, uns aus beruflichen Gründen wieder
in Richtung Hamburg verlassen..
In erster Linie soll weiterhin die Jugend bei ihren Bemühungen, Kunst- und Kulturluft
zu schnuppern, unterstützt werden. Angedacht wurde bereits, für Begabte, zusätz-
lichen Mal- und Zeichenunterricht zur Verfügung zu stellen oder eine eventuelle Theater-
begeisterung zu fördern. Weiterhin soll es uns Verpflichtung sein, auf uns gekommendes
Kulturgut zu erhalten, dazu gehört auch die Rettung des Kellnerzyklus, der die
letzten 20 Jahre auf einem Dachboden verbrachte. Jährlich einmal werden die Kunst-und
Kulturtage durch geführt .
Allein an entsprechenden Räumlichkeiten herrscht akuter Mangel. Hier sind Kommune und
Kreis in die Pflicht zu nehmen. Wenn letztendlich jeder, der diesbezüglich Verantwortung
übernommen hat, begreift, daß die Identität eines Menschen nicht aus einer Karte mit Nummer
und Passbild resultiert, sondern aus der Summe der über Jahrhunderte gewachsenen und von
Generation zu Generation weitergegebenen Erfahrungen und wozu auch, in nicht geringem
Maße, die bildende und darstellende Kunst gehört und was man schlichtweg Kultur nennen darf.
|